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Letzte Aktualisierung: 12.03.2009
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Vergütung des Vorstands

Die Darstellung der Vergütung des Vorstands enthält die nach deutschem Handelsrecht, erweitert durch das Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz (VorstOG), erforderlichen Angaben und richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Die Systematik der Vergütung des Vorstands wird auf Vorschlag des Personalausschusses durch den Aufsichtsrat festgelegt. Über die Höhe der Vergütung im Einzelfall entscheidet der Personalausschuss. Die Festlegung von Systematik und Höhe der Vergütung orientiert sich an der Größe und wirtschaftlichen Lage des Unternehmens sowie an der Leistung des Vorstands. Weltweit tätige Unternehmen aus Europa dienen als Referenz. Eine Überprüfung von Systematik und Höhe der Vorstandsvergütung erfolgt in regelmäßigen Abständen von drei Jahren. Die letzte Überprüfung erfolgte zum 27. April 2006. Dabei wurde die variable Vergütung des Vorstands (Jahrestantieme) mit Wirkung ab dem Jahr 2007 erhöht.

Die Bezüge des Vorstands setzen sich zusammen aus:

1. einem festen Jahresgehalt,

2. einer jährlichen variablen Vergütung,

3. einer aktienkursbasierten Vergütung in Form von virtuellen Aktienoptionen (im Folgenden: Optionen) als Langfrist-Komponente,

4. Sachbezügen und sonstigen Zusatzvergütungen in unterschiedlichem Umfang sowie

5. einer betrieblichen Altersversorgung.

Die Höhe der jährlichen variablen Vergütung, die gewährten Optionen und die Höhe der Altersversorgung werden maßgeblich vom Unternehmenserfolg bestimmt. Im Rahmen der Gesamtvergütung kommt dem Unternehmenserfolg deshalb ein besonderes Gewicht zu.

Die Vergütungskomponenten stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

1. Die jährliche feste Vergütung wird in gleichen monatlichen Raten ausgezahlt.

2. Die Gesamtkapitalrendite bildet die Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung aller Mitarbeitergruppen und bestimmt auch die jährliche variable Vergütung des Vorstands (Jahrestantieme). Die Jahrestantieme wird jeweils im Anschluss an die Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr ausgezahlt. Die Mitglieder des Vorstands können wie andere Mitarbeitergruppen auch zu Gunsten von Versorgungsanwartschaften auf Teile ihrer variablen Vergütung in Höhe von bis zu 30.000 € jährlich verzichten (Gehaltsumwandlung). Von dieser Möglichkeit haben die Vorstandsmitglieder in unterschiedlichem Umfang Gebrauch gemacht.

3. Der Vorstand hat die Möglichkeit, am BASF-Optionsprogramm (BOP) für Obere Führungskräfte teilzunehmen (siehe Tabelle). Zu den Einzelheiten des BASF-Optionsprogramms siehe Kapitel Optionsprogramm.

4. Zu den Sachbezügen und sonstigen Zusatzvergütungen zählen Delegationszulagen, Prämien für Unfallversicherung und Ähnliches sowie geldwerte Vorteile durch die Zurverfügungstellung von Kommunikationsmitteln, Verkehrsmitteln und Sicherheitsmaßnahmen. Kredite und Vorschüsse wurden Mitgliedern des Vorstands nicht gewährt.

5. Die Einzelheiten der betrieblichen Altersversorgung sind im Abschnitt Versorgungszusagen dargestellt.

Auf Basis dieser Grundsätze ergab sich folgende Vergütung für die einzelnen Mitglieder des Vorstands:

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Tausend €

Erfolgsunabhängige Vergütung

 

Erfolgsbezogene Vergütung

 

Gewährte Optionen2

 

 

Jahr

Fest-
vergütung

Sachbezüge und sonstige Zusatz-
vergütungen

 

Jahres-
tantieme1

Bar-
vergütung Gesamt

Anzahl

Marktwert zum Zeitpunkt der Gewährung

Gesamtvergütung (Barvergütung plus gewährte Optionsrechte)

1

Basis für die Jahrestantieme ist die Gesamtkapitalrendite, die auch für die variable Vergütung anderer Mitarbeitergruppen zu Grunde gelegt wird. Der Ausweis erfolgt einschließlich etwaiger Gehaltsumwandlungsbeträge.

2

Berücksichtigt auch bei den Angaben für 2007 den Aktiensplit im Verhältnis 1:2, der im zweiten Quartal 2008 durchgeführt wurde.

3

Enthält Aufwand für Sicherheitsmaßnahmen am Wohnhaus anlässlich der Bestellung zum Vorstand

4

Auszahlung erfolgt im Ausland in lokaler Währung auf Basis eines sich in Deutschland theoretisch ergebenden (zeitanteiligen) Nettogehalts. Hierdurch ergibt sich die Abweichung zur vertraglichen Brutto-Festvergütung in Euro (550 Tausend € pro Jahr).

5

Enthält delegationsbedingte Zahlungen, wie zum Beispiel die Übernahme ortsüblicher Mietkosten

Dr. Jürgen Hambrecht
Vorsitzender

2008

1.100

112

 

2.220

3.432

74.328

967

4.399

2007

1.100

140

 

2.800

4.040

60.168

1.172

5.212

Dr. h.c. Eggert Voscherau
Stellv. Vorsitzender (bis 24.4.2008)

2008

244

33

 

492

769

769

2007

732

145

 

1.862

2.739

40.008

779

3.518

Dr. Harald Schwager
(seit 1.1.2008)

2008

550

3373

 

1.110

1.997

14.728

192

2.189

2007

 

Dr. Kurt Bock

2008

5554

8555

 

1.110

2.520

37.160

483

3.003

2007

550

106

 

1.400

2.056

30.080

586

2.642

Dr. John Feldmann

2008

550

71

 

1.110

1.731

37.160

483

2.214

2007

550

93

 

1.400

2.043

30.080

586

2.629

Dr. Hans-Ulrich Engel
(seit 4.3.2008)

2008

457

3253

 

925

1.707

11.944

155

1.862

2007

 

Dr. Andreas Kreimeyer

2008

550

98

 

1.110

1.758

37.160

483

2.241

2007

550

96

 

1.400

2.046

30.080

586

2.632

Dr. Stefan Marcinowski

2008

550

83

 

1.110

1.743

37.160

483

2.226

2007

550

102

 

1.400

2.052

30.080

586

2.638

Dr. Martin Brudermüller

2008

550

9415

 

1.110

2.601

37.160

483

3.084

2007

550

9645

 

1.400

2.914

30.080

586

3.500

Peter Oakley
(bis 14.1.2008)

2008

113

22

 

231

366

366

2007

550

123

 

1.400

2.073

30.080

586

2.659

Klaus Peter Löbbe
(bis 31.7.2007)

2008

 

2007

3094

6215

 

1.072

2.002

30.080

586

2.588

 

Summe 2008:

5.219

2.877

 

10.528

18.624

286.800

3.729

22.353

 

Summe 2007:

5.441

2.390

 

14.134

21.965

310.736

6.053

28.018

Während im Jahr 2007 auf die zugeteilten Optionsrechte Personalaufwand entfiel, führten sie im Jahr 2008 zu einem Ertrag. Dieser Ertrag bezieht sich auf die Summe aller Optionsrechte aus den Programmen BOP 2001 bis BOP 2008. Er ergibt sich aus einer stichtagsbezogenen Bewertung dieser Optionsrechte zum 31. Dezember 2008 und der Veränderung dieses Wertes gegenüber dem 31. Dezember 2007 unter Berücksichtigung der im Jahr 2008 ausgeübten und neu gewährten Optionsrechte. Maßgeblich für die Bewertung der Optionsrechte sind dabei die Kursentwicklung der BASF-Aktie und ihre Outperformance gegenüber den in den Programmen BOP 2001 bis BOP 2008 festgelegten Vergleichsindizes. Da der Wert der zum 31. Dezember 2008 vorhandenen Optionsrechte geringer war als der Wert der zum 31. Dezember 2007 vorhandenen Optionsrechte, entfällt auf das Jahr 2008 kein Personalaufwand, sondern ein Ertrag. Hauptursache für den niedrigeren Wert der zum 31. Dezember 2008 vorhandenen Optionsrechte ist der gesunkene Kurs der BASF-Aktie.

Der auf die zugeteilten Optionsrechte im Jahr 2008 entfallende Ertrag beträgt für Dr. Jürgen Hambrecht 1.055 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 6.268 Tausend €), für Dr. h.c. Eggert Voscherau 766 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 3.226 Tausend €), für Dr. Harald Schwager 151 Tausend €  (2007: –), für Dr. Kurt Bock 1.045 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 2.978 Tausend €), für Dr. John Feldmann 621 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 3.333 Tausend €), für Dr. Hans-Ulrich Engel 1.458 Tausend € (2007: –), für Dr. Andreas Kreimeyer 416 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 1.327 Tausend €), für Dr. Stefan Marcinowski 446 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 3.574 Tausend €), für Dr. Martin Brudermüller 790 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 1.095 Tausend €) und für Peter Oakley 1.755 Tausend € (2007: Personalaufwand in Höhe von 3.788 Tausend €).

Der dargestellte Ertrag beziehungsweise der Personalaufwand ist als rechnerische Größe nicht mit dem tatsächlichen Zufluss der realisierten Gewinne bei Ausübung der Optionsrechte gleichzusetzen. Über Zeitpunkt und Umfang der Ausübungen der Optionsrechte aus den einzelnen Jahren entscheiden die Mitglieder des Vorstands unter Beachtung der allgemeinen Bedingungen und Obergrenzen des BASF-Optionsprogramms (BOP) für Obere Führungskräfte.

Die Mitglieder des Vorstands werden unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts in die Deckung einer von der Gesellschaft abgeschlossenen Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung (D & O Versicherung) einbezogen.
Mehr zum BASF-Optionsprogramm (BOP)

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