Monitoring-Instrumente minimieren Risiken
Mehr zu Audits in den Bereichen Umwelt, Gesundheitsschutz und Sicherheit.
Monitoring von Arbeits- und Sozialstandards
Erstens führen wir eine jährliche Umfrage bei unseren Gruppengesellschaften zu den Themen Compliance und international anerkannte Arbeits- und Sozialstandards durch, zu deren Einhaltung wir uns bekennen. Zudem erhalten wir ein aktuelles Bild der regionalen Rahmenbedingungen unseres Wirtschaftens. Im Berichtsjahr 2008 konnten wir mit den Ergebnissen dieser Umfrage bei unseren Gruppengesellschaften Aussagen über 99 % der dort beschäftigten Mitarbeiter treffen. In nahezu allen Gruppengesellschaften wurde die Einhaltung unserer Selbstverpflichtungen dokumentiert.
Zweitens gehören zu unserem Monitoringsystem Hotlines, bei denen sich unsere Mitarbeiter über geltende Arbeitsbedingungen informieren und Defizite melden können. Dazu haben wir entweder bestehende Hotlines zum Thema Compliance inhaltlich erweitert oder eine zusätzliche Hotline eingeführt. Die anonyme und vertrauliche Nutzung ist sichergestellt, da die Anrufe in der Regel bei geschulten Anwälten außerhalb der BASF eingehen. Die Hotlines stehen unseren Mitarbeitern in sämtlichen Ländern, in denen dies rechtlich zulässig ist, zur Verfügung.
Ergeben sich bei der Auswertung und dem Vergleich der beiden Monitoring-Instrumente Hinweise auf Missstände in unseren Gesellschaften, gehen wir diesen nach und leiten entsprechende Maßnahmen zur Abhilfe ein.
Mehr dazu unter basf.com/monitoring_d
ARBEITS- UND SOZIALSTANDARDS
- Jährliche Umfrage zu den Themen Compliance und Einhaltung von international anerkannten Arbeits- und Sozialstandards
- Externe Hotlines, über die sich Mitarbeiter informieren und Defizite anonym melden können
Monitoring von Lieferketten
Gemeinsame Werte sind die Grundlage für langfristige und vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Lieferanten. Deshalb wählen wir Lieferanten nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus. Umweltschutz-, Arbeitssicherheits- und Sozialstandards sind ebenfalls Teil der Bewertung neuer und bestehender Lieferbeziehungen. Unsere Kunden und Investoren interessieren sich zunehmend für Nachhaltigkeit – bei uns und in unserer Lieferkette. Risikomatrizes, die auf themenspezifischen Datenbanken basieren, helfen uns, Risikolieferanten zu identifizieren. So haben wir Länder-, Produkt- und Branchenrisiken erfasst. Unser Lieferkettenmanagement besteht aus einem mehrstufigen Prozess:
- Information über erwartete Standards: 12.000 Lieferanten wurden bis 2008 schriftlich informiert. In Indien und China fanden 2008 zusätzlich sogenannte „Supplier Days“ statt, bei denen Lieferanten über Anforderungen zu Umwelt, Sicherheit und Sozialstandards geschult wurden.
- Selbstbewertung der Risikolieferanten
- Vor-Ort-Besuche: Insgesamt haben wir 2008 im Rahmen von 549 Vor-Ort-Besuchen Lieferanten überprüft.
- Gegebenenfalls Korrektivmaßnahmen
Wenn wir feststellen, dass Lieferanten unsere Standards nicht oder nur teilweise erfüllen, bieten wir Hilfestellung an. Ein Beispiel ist unser „1+3“-Projekt in China, bei dem wir Nachhaltigkeitsstandards an Partner aus der Wertschöpfungskette weitergeben. Das Projekt soll neue, erfolgreiche Methoden für verantwortliches unternehmerisches Handeln bei kleinen und mittelständischen Unternehmen bekannt machen. Die BASF hat 2008 etwa 500.000 verschiedene Rohstoffe, technische Güter sowie Dienstleistungen für Bau und Instandhaltung von Anlagen und für Logistik eingekauft.
LIEFERKETTENMANAGEMENT
- Bewertung von Lieferanten nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie Umweltschutz-, Arbeitssicherheits- und Sozialstandards
- Identifizieren von Risikolieferanten mit Risikomatrizes, die auf themenspezifischen Datenbanken basieren
- Evaluation von Lieferanten vor Ort
Mehr dazu unter basf.com/lieferkette






