|
Aktiva |
|
| |
|---|---|---|---|
|
|
2008 |
2008 |
2007 |
|
Immaterielles Vermögen |
9.889 |
19,4 |
9.559 |
|
Sachanlagen |
15.032 |
29,6 |
14.215 |
|
At-Equity-bewertete Beteiligungen |
1.146 |
2,3 |
834 |
|
Sonstige Finanzanlagen |
1.947 |
3,8 |
1.952 |
|
Latente Steuern |
930 |
1,8 |
679 |
|
Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen |
642 |
1,3 |
655 |
|
Langfristiges Vermögen |
29.586 |
58,2 |
27.894 |
|
|
|
|
|
|
Vorräte |
6.763 |
13,3 |
6.578 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
7.752 |
15,2 |
8.561 |
|
Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen |
3.948 |
7,8 |
2.337 |
|
Kurzfristige Wertpapiere |
35 |
0,1 |
51 |
|
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
2.776 |
5,4 |
767 |
|
Vermögen von Veräußerungsgruppen |
– |
– |
614 |
|
Kurzfristiges Vermögen |
21.274 |
41,8 |
18.908 |
|
Gesamtvermögen |
50.860 |
100,0 |
46.802 |
|
|
|
|
|
|
Passiva | |||
|
|
2008 |
2008 |
2007 |
|
Eingezahltes Kapital |
4.417 |
8,7 |
4.397 |
|
Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn |
13.250 |
26,0 |
14.556 |
|
Sonstige Eigenkapitalposten |
–96 |
–0,2 |
174 |
|
Anteile anderer Gesellschafter |
1.151 |
2,3 |
971 |
|
Eigenkapital |
18.722 |
36,8 |
20.098 |
|
|
|
|
|
|
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
1.712 |
3,4 |
1.292 |
|
Sonstige Rückstellungen |
2.757 |
5,4 |
3.015 |
|
Latente Steuern |
2.167 |
4,3 |
2.060 |
|
Finanzschulden |
8.290 |
16,3 |
6.954 |
|
Übrige Verbindlichkeiten |
917 |
1,8 |
901 |
|
Langfristiges Fremdkapital |
15.843 |
31,2 |
14.222 |
|
|
|
|
|
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.734 |
5,4 |
3.763 |
|
Rückstellungen |
3.043 |
6,0 |
2.697 |
|
Steuerschulden |
860 |
1,7 |
881 |
|
Finanzschulden |
6.224 |
12,2 |
3.148 |
|
Übrige Verbindlichkeiten |
3.434 |
6,7 |
1.976 |
|
Schulden von Veräußerungsgruppen |
– |
– |
17 |
|
Kurzfristiges Fremdkapital |
16.295 |
32,0 |
12.482 |
|
Gesamtkapital |
50.860 |
100,0 |
46.802 |
Das langfristige Vermögen stieg um 1.692 Millionen € auf 29.586 Millionen €.
Zum 31. Dezember 2007 waren Teile des ehemaligen Unternehmensbereichs Styrol-Kunststoffe als Veräußerungsgruppe klassifiziert worden. Im Jahr 2008 konnten diese Geschäfte, die wir unter dem Namen Styrenics führen, nicht veräußert werden. Auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Veränderungen am Kapitalmarkt ist eine Veräußerung in naher Zukunft nicht mehr wahrscheinlich. Daher wurden die Vermögenswerte und Schulden von Styrenics zum 31. Dezember 2008 nicht mehr als Veräußerungsgruppe ausgewiesen.
Das immaterielle Vermögen ist um 330 Millionen € gestiegen, in erster Linie auf Grund der Akquisition der Revus Energy ASA, Norwegen.
Die Sonstigen Finanzanlagen sind leicht gesunken, vor allem auf Grund der teilweisen Rückführung der Ausleihung zur Finanzierung der Produktionsgesellschaft im Erdgasfeld Juschno Russkoje. Gegenläufig wirkte der Erwerb von 15,2 % der Anteile an der Ciba Holding AG.
Weitere Ursachen für den Anstieg des langfristigen Vermögens waren die Aufwertung des US-Dollar zum Bilanzstichtag gegenüber dem Euro sowie verschiedene Investitionsprojekte.
Mehr zu unseren Investitionen in „Die Segmente der BASF“
Die Vorräte sind um 185 Millionen € auf 6.763 Millionen € gestiegen. Die Lagerreichweite der Vorräte lag wegen der gegen Jahresende gefallenen Nachfrage über dem Wert des Vorjahres.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 809 Millionen € auf 7.752 Millionen € ab. Ursächlich hierfür war vor allem der geringere Umsatz im vierten Quartal. Trotz der weltweiten Kreditkrise konnten wir die Außenstandsdauer unserer Forderungen weiter reduzieren.
Der Posten Übrige Forderungen und Sonstiges Vermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 1.611 Millionen € auf 3.948 Millionen € gestiegen, insbesondere auf Grund höherer Marktwerte der zur Absicherung gegen Währungsrisiken gehaltenen Derivate.
VERMÖGEN
- Bilanzielle Veräußerungsgruppe Styrenics aufgelöst, da Veräußerung in naher Zukunft nicht wahrscheinlich
- Immaterielles Vermögen gestiegen auf Grund der Akquisition von Revus Energy ASA, Norwegen
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesunken, vor allem auf Grund des niedrigeren Umsatzes im vierten Quartal
|
Nettoverschuldung (Millionen €) |
| |
|---|---|---|
|
|
2008 |
2007 |
|
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
2.776 |
767 |
|
Finanzschulden |
14.514 |
10.102 |
|
Nettoverschuldung |
11.738 |
9.335 |
Das Eigenkapital ist um 1.376 Millionen € gesunken, hauptsächlich auf Grund des Rückkaufs von 37,9 Millionen eigener Aktien für insgesamt 1.618 Millionen €. Weitere Faktoren waren der im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Jahresüberschuss und Dividenden in Höhe von 2.157 Millionen €. Die Eigenkapitalquote sank von 42,9 % auf 36,8 %.
Das langfristige Fremdkapital nahm um 1.621 Millionen € auf 15.843 Millionen € zu. Die Rückstellungen für Pensionen stiegen auf Grund niedrigerer Marktwerte der Pensionsvermögen. BASF hat im Verlauf des Jahres 2008 zur Finanzierung ihrer Aktivitäten mehrere Anleihen über insgesamt 1,6 Milliarden € begeben sowie Schuldscheindarlehen über 553 Millionen € aufgenommen.
Das kurzfristige Fremdkapital ist um 3.813 Millionen € auf 16.295 Millionen € gestiegen. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die Ausweitung unseres Commercial-Paper-Programms.
Mehr zur Bilanz im Anhang zum Konzernabschluss
EIGEN- UND FREMDKAPITAL
- Eigenkapital gesunken, insbesondere wegen des Aktienrückkaufs, der Dividende und des niedrigeren Jahresüberschusses
- Langfristiges Fremdkapital gestiegen durch höhere Pensionsrückstellungen sowie Begebung von Anleihen
- Kurzfristiges Fremdkapital gestiegen durch Ausweitung des Commercial-Paper-Programms
