optimiertes Drucken

Fenster schließen

Gesundheitsschutz

–80%

Ziel 2020

Weniger Berufskrankheiten
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Fälle von Berufskrankheiten in der BASF-Gruppe um 80 % zu reduzieren. Basis dafür sind die Kriterien und die Rate des Jahres 2004: 0,4 Berufskrankheiten pro eine Million geleistete Arbeitsstunden.

Unser wirtschaftlicher Erfolg hängt wesentlich von der Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Innovationskraft unserer Mitarbeiter ab. Auf Basis eines globalen Programms schützen wir ihre Gesundheit – davon profitieren die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Für die Umsetzung unserer Aktivitäten sorgt ein weltweites Netzwerk von Experten für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz. Sie tragen auch dazu bei, dass unsere Produkte und deren Herstellung kein Gesundheitsrisiko für Mitarbeiter, Nachbarn, Kunden und Verbraucher bergen.

Bei auftretenden Berufskrankheiten handelt es sich um Gehörschäden, verursacht durch Lärm, sowie um Haut- und Atemwegserkrankungen, verursacht durch Chemikalien, und um Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. 2008 gab es bei der BASF 0,31 Berufskrankheiten pro eine Million geleistete Arbeitsstunden. Das entspricht einem Rückgang von 23 % gegenüber dem Basisjahr 2004. Um unser Gesundheitsziel zu erreichen, setzen wir auf medizinische Vorsorgeuntersuchungen und regelmäßige, gezielte Gefährdungsbeurteilungen, wie zum Beispiel arbeitsmedizinische Betriebsbegehungen und Audits. Daraus leiten wir unsere Maßnahmen für den Gesundheitsschutz ab. Im Vordergrund steht für uns immer die Vorsorge.

Weltweite Investitionen in Gesundheit

Anforderungen an medizinische Leistungen für unsere Mitarbeiter beschreibt unser globales Programm für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz. Wir stellen sicher, dass Vorsorge und Gesundheitsförderung bei BASF weltweit einheitlichen hohen Standards entsprechen. Unsere 15 Expertengruppen decken alle arbeitsmedizinischen Gebiete ab. Regelmäßige medizinische Audits helfen, unsere Leistungen zu verbessern. Unser internes Auditsystem entspricht den Standards der heute üblichen externen Auditierungsverfahren ISO 19011 und OHSAS 18001.

Unser Wissen zu Arbeitsmedizin und zum Gesundheitsschutz stellen wir Mitarbeitern, Nachbarn und Kunden zur Verfügung. Auch außerhalb der BASF wird unser Engagement anerkannt: Für „herausragendes, umfangreiches und ganzheitliches Gesundheitsmanagement“ zeichneten uns die Europäische Kommission und der BKK Bundesverband 2008 mit dem Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit aus.

Engagement für Mitarbeiter

Unsere Untersuchungs- und Präventionsmodule tragen dazu bei, Gesundheitsrisiken abzubauen und langfristig die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern. Einen wichtigen Beitrag leisten Gesundheitsaktionen: Mit unserer zweiten weltweiten Gesundheitsaktion „Steps to Health 2009“ wollen wir das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für den positiven Nutzen von körperlicher Bewegung steigern und sie unterstützen, ihre tägliche Aktivität zu erhöhen. Ein Schrittzähler wird dabei zu ihrem ständigen Begleiter. Jeder Standort hat die Möglichkeit, die Teilnehmer durch begleitende Angebote zu unterstützen. In einer globalen Datenbank werden die Schrittzahlen aller sTeilnehmer regelmäßig erfasst. Jeder Fortschritt – individuell und im gesamten Team – wird somit schnell sichtbar. Relevant im Sinne der Prinzipien des Global Compact
Mehr dazu unter basf.com/gesundheitsschutz

GLOBALE NICHTRAUCHERKAMPAGNE


Zum ersten Mal haben wir eine Gesundheitsaktion global angeboten: Bei unserer Nichtraucherkampagne 2008 verzichteten 1.578 Teilnehmer von 126 BASF-Standorten freiwillig für vier Wochen auf das Rauchen – das entspricht rund 870.000 Zigaretten. An vielen Standorten war die Aktion mit dauerhaft angelegten Folgeprojekten, wie Raucherentwöhnungskursen, verbunden. Von den Teilnehmern der Nichtraucheraktion 2003, die mit dem gleichen Konzept am Standort Ludwigshafen stattfand, waren nach drei Jahren 40 % dauerhaft Nichtraucher.