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Letzte Aktualisierung: 12.03.2009
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Risikobericht

Risiken identifizieren, bewerten und minimieren

Das Risikomanagement der BASF hat das Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren und zu bewerten, durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen und so eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu verhindern. Dabei verstehen wir unter Risiko jedes Ereignis, das das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflusst. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen.

Um Effektivität und Geschäftsnähe zu gewährleisten, ist unser Risikomanagement in die Planungs- und Controllingprozesse integriert. Im Rahmen der Planung – von der kurzfristigen Geschäftsplanung bis hin zur langfristigen strategischen Planung und Investitionsplanung – werden Chancen und Risiken auch quantitativ erfasst.

RISIKOMANAGEMENT


Strategie und Ziel

  • Frühestmögliche Identifikation von Risiken
  • Ergreifen von Maßnahmen zur Begrenzung geschäftlicher Einbußen
  • Vermeidung einer Bestandsgefährdung des Unternehmens
    Prozesse
  • Identifikation von Chancen und Risiken
  • Beurteilung und Quantifizierung
  • Aggregation
  • Steuerung und Maßnahmen

Gesamtbewertung

Unsere Planung trägt einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum Rechnung. Prognosen sind derzeit außerordentlich schwierig. Dies ist im Wesentlichen auf die höhere Volatilität von Rohstoffpreisen wie auch auf die Unsicherheit hinsichtlich der Gesamtkonjunktur und der Entwicklung wichtiger Abnehmerindustrien zurückzuführen. Im Jahr 2008 sind Ereignisse eingetreten, denen wir geringe Eintrittswahrscheinlichkeiten beigemessen hatten: Weltweit wären die Kreditmärkte beinahe zusammengebrochen, und der Ölpreis ist stark gestiegen und anschließend dramatisch zurückgegangen. Die möglichen Folgen weiterer negativer Entwicklungen wären erheblich gravierender als in den vergangenen Jahren. Trotzdem bestehen nach unserer Einschätzung gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand der BASF-Gruppe gefährden. Dasselbe gilt für die Summe der einzelnen Risiken.

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Wesentliche Chancen- und Risikofelder

 

 

Bewertung

Entwicklung der Konjunktur und der Absatzmärkte

Hoher Beitrag zur
Gesamtvolatilität

Verfügbarkeit und Preisvolatilität von ­Rohstoffen

Hoher Beitrag zur
Gesamtvolatilität

Volatilität von Wechselkursen

Mittlerer Beitrag zur
Gesamtvolatilität

Übrige finanzwirtschaftliche Risiken

Geringer Beitrag zur
Gesamtvolatilität

Regulatorische und politische Risiken

Langfristige Auswirkungen,
strategische Bedeutung

Spezifische Chancen und Risiken der
einzelnen Bereiche

Mittlerer Beitrag; hohe
Diversifizierung

Weitere Risikofelder
(Personal, F+E, IT, Akquisitionen u.a.)

Langfristige Auswirkungen,
strategische Bedeutung

GESAMTBEWERTUNG


  • Vorhersagen derzeit mit großen Unsicherheiten behaftet
  • Unsicherheit hinsichtlich des Wachstums der Gesamtkonjunktur und wichtiger Abnehmerindustrien
  • 2009: Niedrigeres Wachstum in der Planung berücksichtigt

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