Fach- und Führungskräftenachwuchs: Unser Ziel ist es, das beste Team der Industrie zu bilden. Dabei sind wir uns der Herausforderungen durch den demografischen Wandel und den internationalen Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte bewusst. Durch attraktive Angebote und Leistungen stellen wir uns dem globalen Wettbewerb um Spitzenkräfte. Wir haben regionale Projekte zur Analyse lokaler Arbeitsmärkte und für eine mittel- bis langfristige Rekrutierungsplanung initiiert. Eines der zentralen Programme ist „Generations@Work“. Wichtiges Element ist eine nachhaltige Personalpolitik, die auf die Einstellung qualifizierten Nachwuchses und dessen kontinuierliche Aus- und Weiterbildung setzt. Auch Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten einen wesentlichen Beitrag.
Mehr zu „Generations@Work“ im Kapitel „Mitarbeiter“
Forschung und Entwicklung; Exploration: Wegen der hohen Komplexität und Unsicherheit chemischer und biologischer Forschung besteht das Risiko, dass Projekte nicht fortgeführt werden oder dass für entwickelte Produkte die Zulassung zur Vermarktung nicht erteilt wird. Dieses Risiko mindern wir durch unseren weltweiten Wissensverbund, die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden sowie durch unseren Innovationsprozess, bei dem Effizienz, Erfolgschancen und Rahmenbedingungen der Forschungsprojekte fortlaufend überprüft werden. Einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen strategischen Risikomanagement leistet der Abgleich der strategischen Ziele und des Forschungsportfolios als Teil der strategischen Planung und des strategischen Controllings. Auch in der Öl- und Gas-Exploration bestehen Chancen und Risiken. Die Suche nach neuen Erdöl- und Erdgasreserven ist abhängig von geologischen Voraussetzungen. Durch ein ausgewogenes Explorationsportfolio mindern wir das Risiko.
Nachhaltigkeit: BASF bekennt sich dazu, wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt sowie gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln zu verbinden. Verstöße gegen unsere Selbstverpflichtungen im Rahmen der Nachhaltigkeit oder gegen Gesetze stellen ein Reputationsrisiko dar und können zu operativen und strategischen Risiken führen. Um Risiken und Chancen aus Nachhaltigkeitsaspekten frühzeitig zu erkennen, haben wir ein diesbezügliches globales Managementsystem eingeführt. Die Ergebnisse werden dazu genutzt, Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen, um auf etwaige Risiken vorbereitet zu sein und Chancen entsprechend nutzen zu können. Um das Einhalten von Gesetzen und unserer Selbstverpflichtungen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialstandards zu überprüfen, haben wir globale Monitoring-Systeme etabliert. Diese beziehen unternehmensübergreifend auch unsere Lieferkette mit ein. Wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit relevanten Interessensvertretern, um die gesellschaftliche Akzeptanz unserer Geschäftsaktivitäten sicherzustellen.
Mehr zu den Monitoring-Instrumenten im Kapitel „Nachhaltigkeitsmanagement“
Akquisitions- und Investitionsentscheidungen: Akquisitions- und Investitionsent-scheidungen beinhalten in ihrer Umsetzung komplexe Risiken. Die Bewertung von Risiken und Chancen spielt bereits bei der Prüfung potenzieller Akquisitionsziele eine wesentliche Rolle. Detailliert werden Chancen und Risiken im Rahmen der Due Diligence analysiert und quantifiziert. Risiken und Chancen stehen unmittelbar im Zusammenhang mit der Akquisition und Integration, beispielsweise erhöhte Personalfluktuation, eine bessere oder schlechtere Realisierung von Synergien oder die Übernahme im Vorfeld nicht exakt quantifizierbarer Verpflichtungen. Umsetzung und Nachkontrolle erfolgen deshalb nach festgelegten Prozessen. Naturgemäß unterliegen die akquirierten Geschäfte den allgemeinen Marktrisiken und geschäftsspezifischen Risiken. Deshalb werden akquirierte Geschäfte zeitnah in den BASF-Risikomanagement-Prozess integriert. Dies geschieht unter Berücksichtigung geschäftsspezifischer Risikofelder.
Informationstechnologie: Um mögliche Risiken zu reduzieren, verfügt BASF über integrierte, gruppenweit standardisierte IT-Infrastrukturen und Anwendungen, Back-up-Systeme, Spiegeldatenbanken, Viren- und Zugangsschutz sowie Verschlüsselungssysteme. Risikomanagement erfolgt dabei über einheitliche Regeln bei Organisation und Anwendung sowie ein darauf aufbauendes internes Kontrollsystem.
Patente und geistige Eigentumsrechte: Die Abteilung Global Intellectual Property der BASF SE überwacht zusammen mit den entsprechenden Einheiten der BASF Corporation, USA, und der BASF Coatings, Münster, die gesamten geistigen Eigentumsrechte der BASF. Zugleich streben wir durch umfangreiche Abgrenzungsrecherchen an, Patent- und Lizenzkonflikte weitestgehend zu vermeiden.
Sicherheit: Vorkehrungen zum Schutz der BASF vor weltweiten Sicherheitsrisiken trifft die Abteilung Corporate Security, die über ihr gruppenweites Netzwerk in engem Kontakt mit den lokalen Sicherheitsbehörden steht.
Rechts- oder Gesetzesverletzungen: Risiken aus möglichen Rechts- oder Gesetzesverletzungen begrenzen wir durch Compliance-Programme, rechtliche Schulungsmaßnahmen und ein zentrales Vertragsmanagement.
WEITERE RISIKOFELDER
- Fach- und Führungskräftenachwuchs
- Forschung und Entwicklung; Exploration
- Nachhaltigkeit
- Akquisitions- und Investitionsentscheidungen
- Informationstechnologie
- Patente und geistige Eigentumsrechte
- Sicherheit
- Rechts- oder Gesetzesverletzungen






