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Emissionen aus Gas- und Erdölförderung

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ZIEL 2012

Begleitgas nicht mehr abfackeln
Wir wollen das Begleitgas, das bei der Erdölförderung der Wintershall freigesetzt wird, nicht mehr abfackeln.

Die Emissionen von Treibhausgasen aus der Gas- und Erdölförderung beliefen sich 2008 auf 1,4 Millionen Tonnen (2007: 1,3 Millionen Tonnen). In unserem Treibhausgas-Emissionsziel ist die Gas- und Erdölförderung nicht enthalten, da Emissionen durch die Erschließung neuer Gas- und Erdölfelder schwer vorhersagbar sind. Wir haben uns dennoch 2008 ein Klimaziel speziell für unser Öl-und-Gas-Geschäft gesetzt.

Bei der Förderung von Erdöl wird Begleitgas freigesetzt, das häufig auf Grund fehlender Infrastruktur zur Nutzung des Gases abgefackelt wird. Die BASF-Tochter Wintershall setzt sich zum Ziel, bis 2012 an allen eigenen Produktionsstätten, an denen Erdöl gefördert wird, das kontinuierliche Abfackeln des Erdölbegleitgases im Routinebetrieb einzustellen. In Deutschland hat Wintershall 2008 dazu am Standort Emlichheim einen Erdölgasverdichter in Betrieb genommen. In Libyen bereitet Wintershall anfallendes Begleitgas in einer speziellen Anlage auf und leitet es über Pipelines an Kraftwerke, wo es zur Stromerzeugung genutzt wird. Zur Erreichung des Ziels fehlen damit nur noch zwei Produktionsbetriebe. Diese sollen bis 2012 ebenfalls mit Anlagen zur Begleitgasnutzung ausgestattet werden. Insgesamt mindern wir durch die Nutzung des Erdölbegleitgases in Deutschland und Libyen den Ausstoß von Treibhausgasen um zirka 2 Millionen Tonnen pro Jahr.