Sicherheit hat auch in unseren Anlagen oberste Priorität. So schützen wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Nachbarn und vermeiden Umweltschäden und Produktionsausfälle. Um Produktaustritte, Brände und Explosionen zu verhindern, haben wir ein fünfstufiges System für die Planung von Anlagen eingeführt. Es bezieht alle wichtigen Aspekte aus den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit mit ein – von der Konzeption einer Anlage bis zur Produktion. Um einheitliche Sicherheitsstandards durchzusetzen, legen wir weltweit besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Sicherheitsexperten. Regelmäßig führen wir Seminare zu Anlagensicherheit und Explosionsschutz durch. Im Vordergrund steht dabei der Austausch über Instrumente zur Verbesserung der Anlagensicherheit, wie die Nutzung neuer Sicherheitskonzepte oder der Risikomatrix. Mit Hilfe der Matrix werden im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung mögliche Risiken in BASF-Anlagen nach Auswirkung und voraussichtlicher Eintrittshäufigkeit bewertet. Daraus ergeben sich verschiedene Risikoklassen, aus denen wir entsprechende Schutzmaßnahmen ableiten.
Mehr dazu unter basf.com/anlagensicherheit
Schnelle Hilfe bei Notfällen
Auf mögliche Zwischenfälle bereiten wir uns sorgfältig vor. Dafür bauen wir kontinuierlich unsere Gefahrenabwehr aus. Unsere Gefahrenabwehrpläne enthalten Angaben zu der jeweiligen Anlage, eine Darstellung des Alarmplans sowie Informationen über Brand- und Explosionsschutz.
Weltweit beziehen wir Gruppengesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in diese Pläne mit ein, ebenso wie Lieferanten und Kunden, benachbarte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden aus unserem Umfeld. Bei allen Aktivitäten im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit setzen wir auf das Prinzip der Vorsorge. Unsere Notfallsysteme überprüfen wir daher regelmäßig, zum Beispiel in Übungen mit unseren Mitarbeitern und mit Behörden. An unseren Produktionsstandorten haben wir lokale Teams für Störungs- und Krisenmanagement, die wir von Ludwigshafen aus unterstützen. Unsere Notfallhilfe ist rund um die Uhr erreichbar.
Eine rasche Reaktion ist auch bei Transportunfällen mit Chemikalien notwendig. Daher sind wir in Netzwerken aktiv, die im Notfall schnell Informationen liefern und Hilfe leisten. Dazu gehört das deutsche Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) und die „International Chemical Environmental“-Initiative (ICE). Darüber hinaus verfügen wir über internationale Netzwerke für Hilfeleistung und Gefahrenabwehr, vor allem in Europa, Nord- und Südamerika, seit 2008 auch an wichtigen Produktionsstandorten in Asien.
Mehr dazu unter basf.com/gefahrenabwehr
SCHNELLE HILFE BEI NOTFÄLLEN
- Gefahrenabwehrpläne mit Angaben zu Anlagen und Informationen über Brand- und Explosionsschutz
- Regelmäßige Überprüfung der Notfallsysteme
- Lokale Teams für Störungs- und Krisenmanagement






