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Letzte Aktualisierung: 12.03.2009
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Reduzierung luftfremder Stoffe

–70%

ZIEL 2020

Reduzierung der Emission luftfremder Stoffe
Die Emission luftfremder Stoffe aus unseren Chemieanlagen wollen wir auf Basis des Jahres 2002 um 70 % senken.

Teil unseres Umweltmanagements ist es, die Emissionen von Anlagen zu überprüfen. Neben dem Ausstoß von Treibhausgasen ermitteln wir Emissionen luftfremder Stoffe. Dazu gehören anorganische Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide, Ammoniak sowie andere anorganische Verbindungen, Stäube, Schwermetalle und leichtflüchtige organische Verbindungen (NMVOC). 2008 emittierte BASF aus ihrem Chemiegeschäft weltweit 36.500 Tonnen luftfremder Stoffe (2007: 50.600 Tonnen). Die Emissionen von ozonabbauenden Substanzen nach dem Montreal-Abkommen lag durch Verfahrensoptimierungen 2008 nur noch bei 63 Tonnen (2007: 99 Tonnen). Die Emissionen von Schwermetallen mit 2008 insgesamt 8 Tonnen (2007: 22 Tonnen) konnten insbesondere durch den Einbau eines neuen Abluftfilters in der Katalysatorenproduktion an unserem Standort in Nanjing reduziert werden.

Unser Ziel ist, die Emission luftfremder Stoffe aus unseren Chemieanlagen noch stärker zu reduzieren – um 70 % bis zum Jahr 2020. Auch bei Portfolioänderungen halten wir an dem Ziel absoluter Emissionsreduktionen fest. Im Jahr 2008 haben strukturelle Veränderungen und wirtschaftliche Schwankungen zu niedrigeren Emissionswerten geführt. Den Ausstoß luftfremder Stoffe haben wir auch durch technische Verbesserungen reduziert. Am Standort Ludwigshafen trägt insbesondere der Thermoreaktor in der Phthalsäureanhydrid-Fabrik seit Ende 2007 dazu bei.

Emissionen in die Luft
Luftfremde Stoffe 1 (Reduktion zu Basisjahr 2002)

Emissionen in die Luft (Balkendiagramm)

1 Setzt sich zusammen aus: CO, NOx (Summe NO2 + NO, berechnet als NO2), NMVOC (Flüchtige organische Kohlenstoffverbindungen ohne Methan), SOx, Stäube und NH3/Sonstige anorganische Stoffe

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