Auf Grund eines exzellenten Geschäftsprofils und einer guten finanziellen Ausstattung verfügt BASF über gute Ratings im Vergleich zu Wettbewerbern in der chemischen Industrie. Zum Jahresende bewertete die Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit der BASF mit „AA-/A-1+/outlook negative“, die Agentur Moody’s mit „Aa3/P-1/outlook under review for downgrade“. Anfang 2009 senkte Standard & Poor’s das Rating von BASF auf „A+/A-1/outlook negative“ und Moody’s auf „A1/P-1/outlook stable“.
Die Finanzschulden der BASF-Gruppe betrugen zum Jahresende 2008 14,5 Milliarden € bei einer Liquidität von 2,8 Milliarden €. Rund 57 % dieser Finanzschulden sind langfristig mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.
Die mittel- und langfristige Fremdkapitalfinanzierung beruht auf Unternehmensanleihen mit einem ausgewogenen Fälligkeitsprofil. BASF hat im Verlauf des Jahres 2008 mehrere Anleihen über insgesamt 1,6 Milliarden € begeben sowie Schuldscheindarlehen über 553 Millionen € aufgenommen.
Trotz der angespannten Lage auf den Kreditmärkten konnte sich BASF problemlos über Commercial Papers finanzieren. Im Oktober 2008 haben wir das maximal mögliche Emissionsvolumen unter unserem Commercial-Paper-Programm von 7,5 Milliarden US$ auf 12,5 Milliarden US$ erhöht. Zum 31. Dezember 2008 hat BASF rund 6,1 Milliarden US$ aus diesem Commercial-Paper-Programm in Anspruch genommen. Als Back-up-Linien für das Programm stehen verbindlich zugesagte und nicht ausgenutzte Kreditlinien über 6 Milliarden US$ sowie eine für die Finanzierung der Ciba-Akquisition abgeschlossene Linie über 3,5 Milliarden CHF zur Verfügung.
Mehr zu Finanzschulden und deren Fälligkeiten im Anhang.
SOLIDE FINANZIERUNG
- 14,5 Milliarden € Finanzschulden der BASF-Gruppe zum Jahresende 2008, davon rund 57 % langfristig mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr
- Problemlose Finanzierung über Commercial Papers im Jahr 2008, Commercial-Paper-Programm auf 12,5 Milliarden US$ erhöht
- Liquidität zum Jahresende 2008: 2,8 Milliarden €





