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Letzte Aktualisierung: 12.03.2009
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Arbeitssicherheit

–80%

Ziel 2020

Reduzierung der Arbeitsunfälle (Basisjahr 2002)
Wir wollen bei unseren Mitarbeitern weltweit die Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden um 80 % senken.

Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter haben für uns höchste Priorität. Mit unseren hohen Sicherheitsstandards und umfassenden Regeln haben wir viel erreicht. Die Arbeitsunfallrate hat sich weltweit auf niedrigem Niveau stabilisiert. Hier wollen wir zukünftig noch besser werden und somit zum langfristigen Geschäftserfolg der BASF beitragen.

Mit unserer im Jahr 2008 gestarteten weltweiten Sicherheitsinitiative bauen wir auf der erfolgreichen Sicherheitsarbeit der vergangenen Jahre auf und machen Sicherheit als Wert und als Erfolgsfaktor sichtbar. Unser Ziel ist es, unsere Sicherheitskultur unternehmensweit über die klassischen technischen Sicherheitsmaßnahmen und -regeln hinaus durch eine richtige gemeinsame Einstellung zu sicherem Handeln weiter zu verbessern.

Risiken minimieren

Arbeitssicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltags, unter anderem durch regelmäßige Sicherheitsgespräche in den Betrieben und durch die Aktivitäten der Sicherheitsexperten, die für jeden Standort benannt sind. Systematische Gefährdungsbeurteilungen von Arbeitsabläufen und Einzeltätigkeiten minimieren Risiken und sensibilisieren für mögliche Gefahren.

Das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter fördern wir seit langem durch Sicherheitsregeln, Seminare und Schulungen. Unfälle und Beinahe-Unfälle analysieren wir, um potenzielle Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Mit unserem weltweiten Netzwerk von Experten entwickeln wir das Sicherheitsmanagement weiter.

Wir haben uns das anspruchsvolle Ziel gesetzt, bis 2020 die Anzahl der Arbeitsunfälle gegenüber 2002 weltweit um 80 % zu senken. Im Jahr 2008 ereigneten sich in der BASF-Gruppe insgesamt 1,8 Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden (2007: 2,2).

Bisher konnten wir die Anzahl der Arbeitsunfälle je eine Million geleistete Arbeitsstunden im Vergleich zu 2002 damit um 45 % senken. Bei den Firmen, die in unserem Auftrag an BASF-Standorten arbeiten, sank die Zahl 2008 auf 3,4 Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million Arbeitsstunden (2007: 3,6). Wir beziehen diese Firmen weiterhin in unsere Sicherheitsarbeit mit ein.

Neue Wege für Spitzenposition in Sicherheit

Mit unserer neuen Sicherheitsinitiative gehen wir über die klassischen Methoden hinaus. Zu den Erfolgsfaktoren für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zählen wir nicht nur die Akzeptanz von Regeln und Vorschriften und die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Das Vorangehen unserer Führungskräfte als Vorbilder und aktives Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters gehören ebenso dazu wie der offene Dialog, um von Erfahrungen zu profitieren und aus Fehlern zu lernen. Dazu haben wir 2008 die weltweite „Sichermacherinitiative“ gestartet. Diese wird in Asien durch die „C.A.R.E.-Initiative“, in Südamerika durch „Cultura De Segurança“ und in Nordamerika im Rahmen der „Journey to EHS Excellence“ umgesetzt. Mehrere tausend Führungskräfte, Experten, Mitarbeiter der BASF und von Partnerfirmen entwickelten bei regionalen Großveranstaltungen, Diskussionsforen und Befragungen Ideen für Verbesserungen.

Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen
je eine Million geleistete Arbeitsstunden (Reduktion zu Basisjahr 2002: –45 %)

Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen je eine Million geleistete Arbeitsstunden (Balkendiagramm)

ERFOLGSFAKTOREN FÜR ARBEITSSICHERHEIT


  • Vorbildfunktion unserer Führungskräfte
  • Persönliche Verantwortung, klare Regeln und Vorschriften
  • Offener Dialog, um gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren
  • Aktives Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters

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