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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

17 – Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten

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(Millionen €)

2009

2008

Gesetzliche Rücklage

429

420

Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

12.487

12.830

 

12.916

13.250

Änderungen des Konsolidierungskreises führten im Jahr 2009 zu einer Erhöhung der gesetzlichen Rücklage um 2 Millionen €. Im Jahr 2008 führten sie zu keiner Veränderung der gesetzlichen Rücklage. Umgliederungen aus Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn erhöhten die gesetzliche Rücklage im Jahr 2009 um 7 Millionen € und 2008 um 66 Millionen €.

Der Erwerb von Anteilen an Unternehmen, die bereits von der BASF beherrscht wurden, wird als Transaktion zwischen Anteilseignern behandelt. Im Jahr 2009 wurden Anteile anderer Gesellschafter an Ciba Holding AG, Basel/Schweiz und Ciba India Ltd., Mumbai/Indien, im Jahr 2008 an BASF India Ltd., Mumbai/Indien, BASF Construction Chemicals Central Asia LLP, Almaty/Kasachstan und OOO BASF Stroitelnye Sistemy, Moskau/Russische Föderation erworben. Zudem wurde der 40 %ige Anteil an der bisher at Equity einbezogenen Gesellschaft Svalöf Weibull AB, Svalöv/Schweden gegen den 15%igen Anteil an BASF Plant Science GmbH, Ludwigshafen mit Svenska Lantmännen getauscht. Die sich aus diesen Transaktionen ergebenden Unterschiedsbeträge zwischen dem Erwerbspreis/dem Wert der hingegebenen Anteile und dem zugehenden anteiligen Reinvermögen in Höhe von 28 Millionen € im Jahr 2009 und 105 Millionen € im Jahr 2008 wurden mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste führte im Jahr 2009 zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen in Höhe von 86 Millionen € und im Jahr 2008 zu einer Verminderung in Höhe von 637 Millionen €.

Sonstige Eigenkapitalposten

Bestimmte Aufwendungen oder Erträge werden gemäß den Regelungen der IFRS außerhalb der Ergebnisrechnung erfasst. Hierzu gehören Translationsanpassungen, die Bewertung von Wertpapieren zu Marktwerten, die Marktwertänderungen von Derivaten, die zur Absicherung künftiger Zahlungsströme eingesetzt werden, und Effekte aus der Neubewertung von Vermögenswerten und Schulden auf Grund von Mehrheitserwerb.

Translationsanpassung

Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird als Translationsanpassung gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst beim Abgang einer Gesellschaft erfolgswirksam berücksichtigt.

Bewertung von Wertpapieren zu Marktwerten

Wertänderungen der zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere, die über den Anschaffungskosten liegen, werden so lange erfolgsneutral im Eigenkapital berücksichtigt, bis diese Wertpapiere veräußert werden. Bei Veräußerung werden die im Eigenkapital ausgewiesenen Wertänderungen erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

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