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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

16 – Kapital und Rücklagen

Im Jahr 2009 wurden insgesamt 4.649.873 Aktien eingezogen. Davon entfielen 4.649.873 Aktien auf bereits im Jahr 2008 zum Zweck der Einziehung erworbene Aktien. Das Grundkapital der BASF SE wurde entsprechend um den auf 4.649.873 Aktien entfallenden anteiligen Betrag von 6 Millionen € herabgesetzt.

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Gezeichnetes Kapital (Millionen €)

 

 

Aktien (Stück)

Gezeichnetes Kapital

Bis zum 31.12.2009 eingezogene Aktien

–4.649.873

–6

Bilanzausweis (ausgegebene Aktien)

918.478.694

1.176

Aktienrückkauf/eigene Aktien

Die dem Vorstand von der Hauptversammlung vom 24. April 2008 erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft ist am 23. Oktober 2009 ohne neue Ermächtigung ausgelaufen. Im Geschäftsjahr 2009 hat die BASF SE unter dieser Ermächtigung keine eigenen Aktien erworben.

Bedingtes Kapital

Ein Spitzenbetrag von weniger als 10.000 € dient der Erfüllung von Abfindungsansprüchen ehemaliger Wintershall-Aktionäre. Die Abfindungsansprüche sind seit 2004 verjährt. BASF SE wird daher keine weiteren Aktien aus dem bedingten Kapital ausgeben und Abfindungsansprüche nicht mehr erfüllen.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung vom 30. April 2009 ermächtigte den Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gezeichnete Kapital bis zum 30. April 2014 um bis zu 500 Millionen € durch die Ausgabe neuer Aktien gegen Geldeinlage zu erhöhen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht in den im Ermächtigungsbeschluss genannten Fällen auszuschließen. Von der Ermächtigung ist bisher kein Gebrauch gemacht worden, und es wurden keine neuen Aktien ausgegeben.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält unter anderem Aufgelder aus Kapitalerhöhungen, Entgelte für Optionsscheine und passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, die sich aus dem Erwerb von Beteiligungen gegen Ausgabe von Aktien der BASF zu pari ergaben.

Kapitalstrukturmanagement

Ziel des Kapitalstrukturmanagements ist es, finanzwirtschaftlich hinreichend flexibel zu bleiben, um das Geschäftsportfolio kontinuierlich weiterentwickeln und strategische Optionen wahrnehmen zu können. Ziele der Finanzierungspolitik sind die Sicherung der Liquidität, die Begrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken sowie die Optimierung der Kapitalkosten durch eine adäquate Kapitalstruktur. Die Ausgestaltung der Kapitalstruktur orientiert sich am operativen Geschäft und an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.

Das Kapitalstrukturmanagement der BASF folgt der bilanziellen Eigenkapitaldefinition. Die Kapitalstruktur wird im Rahmen der Finanzplanung unter Berücksichtigung ausgewählter Finanzkennzahlen gesteuert. Das bilanzielle Eigenkapital der BASF betrug zum 31. Dezember 2009 18.609 Millionen € und zum 31. Dezember 2008 18.722 Millionen €, die Eigenkapitalquote belief sich am 31. Dezember 2009 auf 36,3 % nach 36,8 % zum 31. Dezember 2008.

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