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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Jahresüberschuss

  • Zinsaufwand gestiegen infolge der Finanzierung der Ciba-Akquisition
  • Aufwand für Pensionsverpflichtungen höher als im Vorjahr
  • Steueraufwand gestiegen auf Grund von Einmaleffekten aus der Integration von Ciba

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von –487 Millionen € auf –598 Millionen € verschlechtert.

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Gesellschaften war höher als im Vorjahr, insbesondere auf Grund wechselkursbedingter Gewinne aus Fremdwährungsdarlehen bei der Produktionsgesellschaft des Erdgasfeldes Juschno Russkoje, OAO Severneftegazprom. Der Anstieg des übrigen Beteiligungsergebnisses ist auf höhere Dividendenerträge zurückzuführen.

Die Finanzierung der Ciba-Akquisition führte zu einem Anstieg des Zinsaufwands. Die Zinserträge gingen zurück, vor allem wegen der Tilgung von Ausleihungen durch die at Equity einbezogene OAO Severneftegazprom sowie wegen des geringeren Zinsniveaus.

Die Übrigen finanziellen Aufwendungen stiegen, da der Aufwand für Pensionsverpflichtungen über dem Vorjahreswert lag.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug 3.079 Millionen € gegenüber 5.976 Millionen € im Vorjahr. Die Gesamtkapitalrendite lag mit 7,5 % unter dem Vorjahreswert von 13,5 %.

Die Steuerquote war mit 46,2 % um 1,5 Prozentpunkte höher als im Jahr 2008. Der Anstieg resultierte aus Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Integration von Ciba. Im Vorjahr hatten höhere Gewinne unserer Gesellschaften in Ländern mit niedriger Steuerbelastung die Steuerquote verringert.

Der Anstieg der Steuerquote wurde gemindert durch den Rückgang der nicht anrechenbaren Ertragsteuern für die Ölförderung, die auf Grund des niedrigeren Ölpreises mit 870 Millionen € unter dem Vorjahreswert von 1.851 Millionen € lagen.
Angaben zur Steuerquote im Anhang zum Konzernabschluss

Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter ging um 1.502 Millionen € beziehungsweise um 51,6 % auf 1.410 Millionen € zurück.

Die Anteile anderer Gesellschafter am Gewinn resultierten vor allem aus den Beteiligungen von Gazprom an den im Erdgashandel tätigen Gesellschaften sowie an einer deutschen Wintershall-Gesellschaft, die Produktions- und Explorationsrechte an libyschen Onshore-Konzessionen hält.

Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,54 €, gegenüber 3,13 € im Jahr 2008. Um Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte bereinigt, lag das Ergebnis je Aktie 2009 bei 3,01 €, nach 3,85 € im Vorjahr.
Angaben zu den Bilanzierungsmethoden im Anhang zum Konzernabschluss

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