Service
Allgemeine
Informationen
Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
Seitenende
Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Demografischer Wandel

  • Pilotprojekte in Europa und den USA
  • Maßnahmen im Gesundheitsmanagement und in der Weiterbildung
  • Engagement mit externen Partnern in der CSR-Allianz

Weltweit und vor allem in Europa und den USA stellt der demografische Wandel die Personalarbeit vor große Herausforderungen. Um in diesem Umfeld unsere Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu erhalten, haben wir 2006 das Programm „Generations@Work“ gestartet. Wir analysieren weltweit die Altersstruktur unserer Belegschaften und die demografischen Entwicklungen im Umfeld und ermitteln so standortspezifische Risiken. In Europa und in den USA haben wir erste Konzepte zum Umgang mit dem demografischen Wandel umgesetzt. Maßnahmen im Gesundheitsmanagement und bei Weiterbildung helfen Mitarbeitern, ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten. Gleichzeitig wollen wir Arbeitsbedingungen entsprechend anpassen. Als Pilotprojekt hat BASF 2009 allen Mitarbeitern des Unternehmensbereichs Petrochemicals am Standort Ludwigshafen ein Präventionsprogramm mit kostenlosem Gesundheitscheck zur Früherkennung von Erkrankungen und Risikofaktoren angeboten – 85 % der Mitarbeiter nahmen an einer solchen Untersuchung teil. Mit Generations@Work sind wir auch für die Umsetzung des „Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie“ der chemischen Industrie in Deutschland gut aufgestellt. Ab 2010 fließen in Deutschland pro Jahr und Tarifmitarbeiter 300 € in einen betrieblichen Demografiefonds. Die BASF SE und der Betriebsrat einigten sich hier auf ein persönliches Langzeitkonto für jeden Tarifmitarbeiter als Mittel für eine rentennahe Freistellung.

Im Dialog mit Stakeholdern engagieren wir uns federführend im „Laboratory Demographic Change“ der CSR-Allianz, einer von der EU-Kommission initiierten Allianz zwischen Politik und Wirtschaft. Gemeinsam mit Partnern hat BASF einen Demografieatlas entwickelt, der Risiken für über 260 europäische Regionen bewertet.

Wettbewerb um Talente

  • BASF als global entwickelte Arbeitgebermarke
  • Effektivität der Rekrutierungsmaßnahmen weltweit überprüft
  • Neuer Rekrutierungsansatz für Europa ab 2011
  • Weltweite Hochschulkooperationen
  • Vielfältige Aufgaben und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

Der demografische Wandel verstärkt auch den Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte. Ein zentrales Thema unserer Initiative für die Entwicklung unserer globalen Arbeitgebermarke ist die Vielfalt an Aufgaben und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bei BASF – Merkmale, bei denen sich BASF als Arbeitgeber positiv von anderen abhebt. Wir haben weltweit die Effektivität unserer Rekrutierungsmaßnahmen in sich verändernden Arbeitsmärkten überprüft. Um unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu verbessern, haben wir beispielsweise erstmals einen einheitlichen Rekrutierungsansatz für ganz Europa entwickelt, der ab 2011 voll wirksam wird. Um die besten Talente zu finden, setzen wir gezielt auf Hochschulkooperationen. In China beispielsweise nahmen 2009 über 1.300 Studenten an Industrieseminaren der BASF teil.

Altersstruktur BASF-Mitarbeiter (Anteil Beschäftigte)

Altersstruktur BASF-Mitarbeiter (Balkendiagramm)
Seite zurück Seitenanfang Seite weiter