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Ausblick und Chancen der BASF-Gruppe

Ausblick 2010

Die Stabilisierung der Weltwirtschaft, die im zweiten Halbjahr 2009 begonnen hat, wird sich 2010 fortsetzen. Allerdings wird die konjunkturelle Erholung im Jahr 2010 langsam und ungleichmäßig verlaufen. Nach einem außerordentlich schwierigen Geschäftsjahr 2009 gehen wir davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2010 wieder steigt. Wir erwarten, dass sich das Ergebnis der Betriebstätigkeit deutlich verbessert – Gründe hierfür sind unter anderem die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, weitere Kosteneinsparungen sowie Kostensynergien, die aus der Ciba-Integration resultieren. Im Jahr 2010 wollen wir wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen.

Investitionen in Sachanlagevermögen
nach Segmenten 2010–2014

Investitionen in Sachanlagevermögen nach Segmenten 2010-2014 (Tortendiagramm)

Die Weltwirtschaft hat sich nach einem tiefen Absturz im ersten Halbjahr im Verlauf des Jahres 2009 leicht erholt. Das gilt auch für das Chemiegeschäft, das sich – ausgehend von einem niedrigen Niveau – stabilisiert hat. Im Jahr 2010 rechnen wir mit einer weiteren konjunkturellen Erholung, die allerdings langsam und ungleichmäßig verlaufen wird. Risiken ergeben sich unter anderem durch weiterhin bestehende Überkapazitäten, auslaufende staatliche Konjunkturprogramme sowie steigende Arbeitslosigkeit vor allem in Europa.

Nach einem außerordentlich schwierigen Geschäftsjahr 2009 erwarten wir für 2010 einen Umsatzanstieg und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Insgesamt wollen wir wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen.

Prognose

Nach der schweren Rezession hat sich die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2009 stabilisiert. Für das Jahr 2010 rechnen wir mit einer langsamen Erholung der Konjunktur, die ungleichmäßig verlaufen wird. Weltweit werden sowohl die Industrieproduktion insgesamt als auch die Chemieproduktion zunehmen. Dennoch bleiben Risiken, zum Beispiel große Überkapazitäten in der Chemieindustrie, bestehen. In den Schwellenländern wird der Anstieg der Industrieproduktion deutlicher ausfallen als in den Industrieländern.

Mehr zur Prognose der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2010

Investitionen in Sachanlagevermögen
nach Regionen 2010–2014

Investitionen in Sachanlagevermögen nach Regionen 2010-2014 (Tortendiagramm)

Vor dem Hintergrund der prognostizierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass unser Umsatz im Jahr 2010 wieder steigen wird – stärker als die weltweite Chemieproduktion. Wir erwarten eine verbesserte Auslastungssituation bei einem eher stabilen US-Dollar und einem Ölpreis, der sich in etwa auf dem gleichen Niveau wie Ende des Jahres 2009 bewegen wird. Da die wirtschaftliche Lage weiterhin schwach bleibt, behalten wir unsere Kostendisziplin bei und passen Investitionsvorhaben weiterhin den aktuellen Marktgegebenheiten an. Unsere Effizienz- und Restrukturierungsprogramme setzen wir konsequent fort.

Wir erwarten, dass sich das Ergebnis der Betriebstätigkeit deutlich verbessern wird. Hierzu werden vor allem zunehmende Mengen und spürbare Kostensynergien, die aus der Ciba-Integration resultieren, beitragen. Zudem werden die Kosten für die Integration von Ciba 2010 wesentlich geringer ausfallen als im Vorjahr. 2010 wollen wir wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen.

Mehr zu Prognosen für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den einzelnen Segmenten und Unternehmensbereichen im Jahr 2010

 

Sofern sich die Erholung der Weltwirtschaft auch nach dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme fortsetzt, erwarten wir für die BASF im Jahr 2011 einen weiteren Anstieg von Umsatz und Ergebnis der Betriebstätigkeit sowie der Prämie auf die Kapitalkosten.

Dividende

Auch in wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten wollen wir unseren Aktionären eine attraktive Dividendenrendite bieten. Wir streben weiterhin an, die Dividende jährlich zu steigern, sie zumindest aber auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten.