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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Inorganics

  • Umsatzrückgänge in allen Marktsegmenten, insbesondere in der ersten Jahreshälfte
  • Ergebnis unter anderem mengen- und preisbedingt deutlich unter Vorjahresniveau
  • Aktivitäten auf dem Markt für Brennstoffzellen werden neu aufgestellt; künftig Produktion von MEAs am Standort Somerset/New Jersey
  • Prognose 2010: Umsatzwachstum und deutlich positives Ergebnis durch steigenden Absatz

Inorganics – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Chemicals – Inorganics – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

Unser Umsatz mit Dritten ist im Jahr 2009 um 405 Millionen € auf 983 Millionen € gesunken (Mengen –14 %, Preise –16 %, Portfoliomaßnahmen 0 %, Währungen 1 %). Einbrüche verzeichneten wir in allen Marktsegmenten. Der starke Rückgang des Absatzes und des Umsatzes, von dem im vierten Quartal 2008 alle Arbeitsgebiete betroffen waren, setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2009 fort. Im zweiten Halbjahr erholten sich unsere Geschäfte; das hohe Vorjahresniveau konnten wir aber nicht erreichen.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres und war negativ. Dies war auf den Mengenrückgang sowie auf niedrigere Preise und Margen für Grundprodukte, vor allem für Ammoniak und Methanol, zurückzuführen. Sonderbelastungen ergaben sich außerdem aus der Restrukturierung der BASF Fuel Cell GmbH sowie aus einer Wertminderung von immateriellem Vermögen bei Elektronikchemikalien.

Unsere Aktivitäten auf dem Markt für Brennstoffzellen stellen wir neu auf: Zukünftig bündeln wir unsere Kompetenz zur Herstellung von Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) am Standort Somerset/New Jersey. Die betrieblichen Tätigkeiten bei der BASF Fuel Cell GmbH in Frankfurt wurden zum 31. Dezember 2009 eingestellt. Es ist geplant, den Standort im Laufe des Jahres 2010 zu schließen.

2009 konnte unsere Kaurit® Light-Technologie erfolgreich in die Möbelindustrie mit ersten kommerziellen Mengen eingeführt werden. Mit dieser Technologie werden leichte, energiesparende Spanplatten hergestellt, bestehend aus Holzspänen, dem Kunststoff Kaurit Light und einem Bindemittel (Kaurit Leim).

Für 2010 rechnen wir damit, dass sich die Erholung des Umsatzes fortsetzt. Trotz niedrigerer Margen erwarten wir bei höheren Mengen ein deutlich positives Ergebnis der Betriebstätigkeit.

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