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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Coatings

  • Sinkender Umsatz insbesondere infolge des verschlechterten Marktumfelds der Automobilindustrie in Europa, Nord- und Südamerika
  • Ergebnissteigerung durch stabile Margen und gesenkte Fixkosten
  • Verkauf unserer Produktionsstätten in Ako/Japan und in Verbania/Italien trägt veränderter Marktlage Rechnung
  • Prognose 2010: Umsatzanstieg und deutliche Ergebnisverbesserung; Präsenz in Wachstumsmärkten Asien und Osteuropa wird weiter ausgebaut

Coatings – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Functional Solutions – Coatings – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

2009 lag der Umsatz mit Dritten mit 2.163 Millionen € um 333 Millionen € unter dem Vorjahresniveau (Mengen –14 %, Preise 1 %, Portfoliomaßnahmen 0 %, Währungen 0 %). Von dem gesamtwirtschaftlichen Nachfragerückgang waren alle Produktbereiche in Europa, Nord- und Südamerika betroffen. Der niedrigere Umsatz resultierte insbesondere aus dem verschlechterten Marktumfeld der Automobilindustrie in Europa, Nord- und Südamerika sowie aus unserer Devestition bei Industrielacken in Nordamerika im Jahr 2008.

Die schnelle Erholung der Automobilindustrie in China führte zu einem Umsatzanstieg bei Fahrzeuglacken in Asien. Auf Grund des schwierigen Geschäftsumfeldes verzeichneten wir dagegen bei Autoreparaturlacken einen leichten Umsatzrückgang. Die Nachfrage nach Lacken für Traktoren und andere Landmaschinen schwächte sich stark ab.

Bei Industrielacken sank der Umsatz devestitionsbedingt in Nordamerika. Auch in Europa war der Umsatz rückläufig. Hauptgrund hierfür war die geringere Nachfrage nach Coil Coatings aus der Stahlindustrie. Auch die positive Geschäftsentwicklung bei Beschichtungen für Windenergieanlagen konnte diesen Rückgang nicht ausgleichen. Der Umsatz des Produktbereichs Bautenanstrichmittel lag auf Vorjahresniveau; in Südamerika konnten wir Marktanteile hinzugewinnen.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit übertraf den Wert des Vorjahres, da wir unsere Fixkosten durch Personalanpassungen und strikte Ausgabendisziplin senken konnten und die Margen stabil blieben.

Sondereinflüsse fielen insgesamt geringer aus als im Jahr 2008. Sie ergaben sich aus Restrukturierungsprojekten in Europa und Asien: Hier reagierten wir mit dem Verkauf unserer Produktionsstätten in Ako/Japan und in Verbania/Italien auf die veränderte Marktlage. Zusätzlich zu den Devestitionen wurden interne Prozesse optimiert und Produktportfolios bereinigt.

Für 2010 rechnen wir mit einer leichten Erholung der globalen Automobilindustrie und der Konsumnachfrage. Der Umsatzrückgang, der durch den Verkauf unserer Fertigungsstätten in Japan und Italien entstanden ist, sollte dadurch mehr als kompensiert werden. Wir erwarten deshalb, dass der Umsatz leicht über das Niveau des Jahres 2009 steigen wird. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit wird sich infolge der von uns eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen deutlich verbessern. Unsere Präsenz in den Wachstumsmärkten Asien und Osteuropa – speziell in China, Indien und Russland – werden wir weiter ausbauen.

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