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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Performance Polymers

  • Umsatz infolge der schwachen Nachfrage aus den Hauptabnehmerbranchen rückläufig
  • Ergebnis nach einem negativen Wert im Vorjahr wieder in der Gewinnzone
  • Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostenoptimierung beschleunigt
  • Prognose 2010: Vor allem absatzbedingt Umsatzsteigerung und deutliche Ergebnisverbesserung

Performance Polymers – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Plastics – Performance Polymers – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

Der Umsatz mit Dritten lag mit 3.005 Millionen € um 971 Millionen € unter dem Wert des Vorjahres (Mengen –11 %, Preise –14 %, Portfoliomaßnahmen 0 %, Währungen 1 %). Die Nachfrage aus unseren Hauptabnehmerbranchen – Automobil, Bau, Elektro sowie in Asien Textil – erholte sich zwar von dem Einbruch im zweiten Halbjahr 2008, konnte jedoch nicht an das Vorkrisenniveau anknüpfen. Besonders das Arbeitsgebiet Technische Kunststoffe war in der ersten Hälfte des Jahres 2009 von der Nachfrageschwäche aus der Automobilindustrie betroffen. Niedrigere Rohstoffpreise führten zu sinkenden Verkaufspreisen bei Standardprodukten, während bei Spezialitäten das Preisniveau konstant gehalten werden konnte.

Nach einem negativen Ergebnis im ersten Quartal verbesserte sich die Geschäftsentwicklung in fast allen Arbeitsgebieten im Jahresverlauf. Der Bedarf an technischen Kunststoffen stieg vor allem infolge staatlicher Maßnahmen zur Stützung der Automobilindustrie; darüber hinaus förderten wieder einsetzende Wachstumsimpulse aus Asien die Nachfrage nach Polyamiden und Vorprodukten für die Textilindustrie.

Das im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Absatzniveau machte zeitweise Kurzarbeit in unseren Produktionsanlagen erforderlich. Nach der Devestition des Standorts Seal Sands/Großbritannien im Jahr 2008 setzten wir weitere Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostenoptimierung beschleunigt um. Dazu gehörten die Schließung der Styropor®-Produktion in Tarragona/Spanien und der Polyamid 6.6 Spinnpolymer-Anlage in Ludwigshafen. Die wirtschaftliche Belebung und die durch eine Vielzahl an Sparmaßnahmen erzielten Kostensenkungen haben das Ergebnis der Betriebstätigkeit nach einem Verlust im Jahr 2008 wieder in die Gewinnzone gebracht.

Für 2010 erwarten wir eine Absatzsteigerung in den für uns wichtigen Märkten. Zusammen mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen – der Schließung der Polyamid 6-Polymerisation in Rudolstadt und der Restrukturierung der Polyamid 6-Produktion in Ludwigshafen – wird dies voraussichtlich zu einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses führen.

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