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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Globale Klimaschutzziele

Ziel 2020

Weniger Treibhausgase


–25 %




Wir wollen bis 2020 die spezifischen Emissionen von Treibhausgasen pro Tonne Verkaufs-
produkt um 25 % senken (Basisjahr 2002).

2009 emittierte BASF im Chemiegeschäft weltweit 29,3 Millionen Tonnen Treibhausgase (2008: 27,1 Millionen Tonnen). Dieser Anstieg ist vor allem auf die Akquisition der Ciba und umfangreiche Reparatur- und Installationsarbeiten am Lachgaszersetzer unserer Anlagen in Ludwigshafen zurückzuführen. Zusätzlich ging durch die deutlich schwächere Auslastung unserer Anlagen im Jahr 2009 deren Effizienz zurück. Unsere spezifischen Treibhausgasemissionen lagen daher auf dem Niveau von 2002 (2008: –14 %). An unserem langfristigen Klimaschutzziel 2020 halten wir aber fest. Wir erarbeiten Maßnahmenpakete zur dauerhaften Reduktion der Kohlendioxid- und Lachgasemissionen und setzen sie schrittweise um. Am Standort Ludwigshafen haben wir Ende 2009 BASF-eigene Katalysatoren installiert, die klimaschädliches Lachgas aus der Adipinsäure-Anlage und aus Salpetersäure-Anlagen noch effizienter zersetzen. Dieser zusätzliche Lachgaszersetzer kann künftig auch genutzt werden, um Emissionen bei Wartungs- und Reparaturarbeiten am bestehenden Zersetzer zu vermeiden. Zusammen mit weiteren Schritten werden diese Maßnahmen mehrere Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen. Auch um Emissionen in der Logistik zu reduzieren, haben wir 2009 in Antwerpen ein neues Binnenschiffsterminal in Betrieb genommen und schließen Anfang 2010 den Neubau unseres Kombiverkehrsterminals ab. Im Zeitraum 1990 bis 2002 hat BASF Treibhausgasemissionen aus dem Chemiegeschäft bereits absolut um 38 %, spezifisch sogar um 61 % gesenkt.

Ziele 2012

Begleitgas nicht mehr abfackeln

100 %

Wir wollen das Begleitgas, das bei der Erdölförderung der Wintershall freigesetzt wird, nicht mehr abfackeln.

Die Emissionen von Treibhausgasen aus der Öl- und Gasförderung beliefen sich 2009 auf 1,8 Millionen Tonnen (2008: 1,4  Millionen Tonnen). Die BASF-Tochter Wintershall setzt sich zum Ziel, bis 2012 an allen Produktionsstätten, an denen Erdöl gefördert wird, das kontinuierliche Abfackeln des Erdölbegleitgases im Routinebetrieb einzustellen. Am Standort Emlichheim haben wir 2009 ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen und damit die nötige Infrastruktur geschaffen, um das Begleitgas sinnvoll zu nutzen. Zur Zielerreichung fehlt damit nur noch ein Standort, für den wir bis 2012 eine technische Lösung erarbeiten. Insgesamt mindern wir durch Nutzung des Begleitgases in Libyen und Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen um circa 2 Millionen Tonnen pro Jahr.

Seit Ende 2008 ordnen wir Treibhausgasemissionen einzelnen Produktionsbereichen zu. Die Einheitsleiter und unsere Spezialisten für Energieeffizienz und Klimaschutz beraten darüber, wie sie die Energieeffizienz steigern und Treibhausgasemissionen verringern können, und leiten entsprechende Maßnahmen ein.

Reduktion von spezifischen Treibhausgasemissionen1
Je Tonne Verkaufsprodukt (in Prozent)

Reduktion von spezifischen Treibhausgasemissionen (Balkendiagramm)

1 Reduktion zu Basisjahr 2002

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