Für den Umgang mit Abfällen gelten bei BASF die Grundprinzipien „Vermeiden, Vermindern, Verwerten“. Erst wenn alle Verwertungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, entsorgen wir Abfälle ordnungsgemäß und umweltgerecht. BASF-eigene Deponien werden kontinuierlich überprüft. Über die Ergebnisse informieren wir die zuständigen Fach- und Genehmigungsbehörden. Im Fall einer Akquisition sorgen wir im Rahmen unserer rechtlichen Zuständigkeit mit den gleichen Standards für einen verantwortlichen Umgang mit Deponien und Altlasten. So gehen wir auch bei der Integration der Ciba vor. Bei externen Entsorgungsbetrieben führen wir regelmäßige Audits durch.
Im Jahr 2009 fielen bei der Produktion inklusive aller ehemaligen Ciba-Standorte weltweit 1,69 Millionen Tonnen Abfall an (2008: 1,77 Millionen Tonnen). 0,19 Millionen Tonnen davon stammen aus der Erdgas- und Erdölexploration. Stofflich oder energetisch verwertet werden konnten 42 % der Abfälle (2008: 43 %), diesen Wert wollen wir weiter steigern. Der Rest wurde entsorgt, davon 14 % unter Tage. 44 % wurden verbrannt und 42 % deponiert. Nach den international gebräuchlichen Kategorien wurden 554.500 Tonnen der entsorgten Mengen als gefährliche sowie 431.800 Tonnen als nichtgefährliche Abfälle klassifiziert.

