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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Anlagensicherheit und Gefahrenabwehr

Sicherheit von Anlagen, Mitarbeitern und Know-how

Sicherheitskonzepte

  • Globale Konzepte für den Schutz von Mitarbeitern, Nachbarn, Anlagen und Firmenwissen
  • Regionale Security-Manager koordinieren Schutzmaßnahmen
  • Über 500 Teilnehmer an Schulungen zur Anlagensicherheit am Standort Ludwigshafen
  • Über 20.000 Mitarbeiter zu Informationsschutz geschult

Mit globalen Konzepten schützen wir unsere Mitarbeiter und Nachbarn sowie unsere Anlagen und das Firmenwissen der BASF. Gleichzeitig vermeiden wir damit Produktionsausfälle und Umweltschäden. Unsere Sicherheitsexperten schulen wir regelmäßig nicht nur zu Arbeitssicherheit, sondern auch zur Anlagensicherheit – wie Explosionsschutz und Nutzung unserer Risikomatrix. Mit Hilfe dieser Matrix bewerten wir mögliche Risiken in BASF-Anlagen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Auswirkungen und leiten entsprechende Schutzmaßnahmen ab. Allein am Standort Ludwigshafen haben 2009 über 500 Mitarbeiter an Schulungen zur Anlagensicherheit teilgenommen. Um Produktaustritte, Explosionen oder Brände zu verhindern, haben wir ein fünfstufiges System für die Planung von Anlagen eingeführt. Von der Konzeption bis zur Produktion bezieht es die wichtigsten Aspekte für Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheitsschutz mit ein.

Unsere neue gruppenweite Security-Richtlinie enthält Maßnahmen für die Früherkennung von Unternehmens- und Informationsschutzrisiken, standortspezifische Vorkehrungen gegen interne und externe Kriminalität sowie Bestimmungen zum Schutz von Mitarbeitern auf Geschäftsreise. Unsere Mitarbeiter klären wir gezielt über aktuelle Gefahren auf; 2009 beispielsweise mit rund 1.000 Beratungen zu Geschäftsreisen in Länder mit einem hohen Sicherheitsrisiko. Mehr als 20.000 Mitarbeiter haben wir 2009 im richtigen Umgang mit schützenswerten Informationen geschult. In jeder BASF-Region ist ein regionaler Security-Manager für die Koordination aller Schutzmaßnahmen verantwortlich.

Die Einhaltung von Menschenrechten in der Sicherheitsarbeit ist für uns selbstverständlich. Wir integrieren dieses Thema in die Ausbildung des BASF-Werkschutzpersonals in Deutschland. 2010 werden wir dazu Anforderungen für den Unternehmensschutz weltweit definieren.
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Arbeitssicherheit und unserer Sicherheitsinitiative

Gefahrenabwehr und schnelle Hilfe bei Notfällen

  • Lokale Gefahrenabwehr und zentrale Notfallhilfe weltweit rund um die Uhr erreichbar
  • Engagement für Notfallsysteme wie International Chemical Environmental Initiative und TUIS
  • Engagement in China ausgeweitet: neues Netzwerk von chinesischen Werkfeuerwehren, durchschnittlich alle zwei bis drei Tage ein Hilfseinsatz bei Unfällen auf Transportwegen in der Region „Greater China“

Durch unsere Gefahrenabwehr sind wir auf mögliche Zwischenfälle vorbereitet. Für unsere Produktionsanlagen erstellen wir spezifische Gefahrenabwehrpläne. In diese Pläne und in andere Notfallsysteme beziehen wir bei Bedarf Gemeinschaftsunternehmen, Lieferanten, benachbarte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden und deren Einrichtungen mit ein. Darüber hinaus unterstützt die zentrale Notfallhilfe der BASF weltweit die lokale Gefahrenabwehr rund um die Uhr. Sie wurde 2009 auf die von Ciba übernommenen Standorte ausgedehnt. Einschließlich Hilfeleistungen für Dritte haben wir so 2009 in rund 250 Fällen Hilfe geleistet, beispielsweise mit kurzfristiger Beratung durch unsere Experten zu Toxikologie, Umweltschutz oder Anlagensicherheit. Für das Jahr 2010 ist eine gruppenweite Richtlinie für Gefahrenabwehr in Planung. Vorhandene Notfallsysteme überprüfen wir regelmäßig, auch in Übungen mit Mitarbeitern und Behörden.

Bei Transportunfällen mit Chemikalien ist eine schnelle Reaktion notwendig. Daher unterstützen wir aktiv Netzwerke, die im Notfall schnell Informationen liefern und Hilfe leisten. Dazu gehört die „International Chemical Environmental“-Initiative (ICE) und das deutsche Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS), das BASF koordiniert. In den vergangenen Jahren haben wir unser Engagement in China ausgeweitet und beispielsweise ein neues Netzwerk der Leiter von chinesischen Werkfeuerwehren eingerichtet. Durchschnittlich alle zwei bis drei Tage führen wir zurzeit einen Hilfseinsatz bei Unfällen auf Transportwegen in der Region „Greater China“ durch.

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