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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Reduzierung von Emissionen
luftfremder Stoffe

  • Absolutes Reduktionsziel unabhängig von wachsendem Portfolio und Produktionsmengen
  • 2009 weltweit 31.300 Tonnen luftfremder Stoffe emittiert, Rückgang seit 2002 um 63,5 %
  • Nachsorgende Umwelttechnik und technische Verbesserungen reduzieren Ausstoß luftfremder Stoffe

Ziel 2020

Reduzierung der Emissionen luftfremder Stoffe

–70 %

Die Emissionen luftfremder Stoffe aus unseren Chemieanlagen wollen wir auf Basis des Jahres 2002 um 70 % senken.

Zu unserem Umweltmanagement gehört, dass wir die Emissionen von Anlagen überprüfen. Neben dem Ausstoß von Treibhausgasen ermitteln wir die Emissionen luftfremder Stoffe. Dazu zählen anorganische Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide, Ammoniak sowie andere anorganische Verbindungen, Stäube, Schwermetalle und leichtflüchtige organische Verbindungen (NMVOC).

Unabhängig von einem wachsendem Portfolio halten wir an unserem Ziel zur Reduktion absoluter Emissionen fest: Die Emission luftfremder Stoffe aus unseren Chemieanlagen wollen wir noch stärker reduzieren — um 70 % bis zum Jahr 2020. Die Emissionen aus dem Öl-und-Gas-Geschäft beziehen wir nicht mit ein, weil sie in den Explorationsphasen starken Schwankungen unterliegen. In jährlichen Managementgesprächen werten wir die Fortschritte gemeinsam mit den Unternehmensbereichen aus.

2009 emittierte BASF in ihrem Chemiegeschäft weltweit 31.300 Tonnen luftfremder Stoffe (2008: 36.500 Tonnen). Neben technischen Maßnahmen führten strukturelle Veränderungen und reduzierte Produktionsmengen zu diesem Rückgang. Die zusätzlichen Emissionen der integrierten Ciba-Standorte wurden so überkompensiert. Die Emissionen von ozonabbauenden Substanzen nach dem Montreal-Abkommen lagen durch erhöhten Verbrauch an Produktionsmitteln 2009 bei 108 Tonnen (2008: 63 Tonnen), die Emissionen von Schwermetallen lagen bei 4 Tonnen (2008: 8 Tonnen).

Den Ausstoß luftfremder Stoffe reduzieren wir durch nachsorgende Umwelttechnik wie Abgasreinigungsanlagen, aber auch technische Verbesserungen tragen dazu bei. Am Standort Ludwigshafen konnten wir durch einen neuen Thermoreaktor an der Phthalsäure-Anlage die Emissionen luftfremder Stoffe seit 2007 um 8.100 Tonnen reduzieren – ein Rückgang von über 99 %.

Emissionen in die Luft

Luftfremde Stoffe1 (Reduktion zu Basisjahr 2002)

Emissionen in die Luft (Balkendiagramm)

1 Setzt sich zusammen aus: CO, NOx (Summe NO2 + NO, berechnet als NO2), NMVOC
(flüchtige organische Kohlenstoffverbindungen ohne Methan), SOx, Stäube und NH3/sonstige anorganische Stoffe

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