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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Transport- und Lagersicherheit

  • Einheitliche Standards für Transport und Lagerung von chemischen Produkten
  • Regelmäßige Überprüfung von Spediteuren auf Sicherheit und Qualität

Ziel 2020

Weniger Transportunfälle

–70 %

Auf Basis des Jahres 2003 wollen wir die Rate der weltweiten Transportunfälle pro 10.000 Transporte um 70 % senken.

Mit unseren Vorgaben und Maßnahmen für Transportsicherheit minimieren wir Risiken für Mensch und Umwelt. Unsere Regeln gelten für alle Transportarten und schließen die Lieferung und Verteilung von Chemikalien zwischen allen BASF-Standorten, ihren Zulieferern und Kunden ein. Dafür haben wir in unseren Richtlinien einheitliche Standards für den Transport und die Lagerung von chemischen Produkten in angemieteten Lagern festgelegt. Auf dieser Grundlage überprüfen wir bestehende Lager über die jeweiligen nationalen Bestimmungen hinaus auf den baulichen und technischen Zustand und beurteilen die Sicherheit neuer Lager. Unsere Erfahrungen geben wir an andere weiter. 2009 haben wir beispielsweise das Großherzogtum Luxemburg bei einem Sicherheits- und Brandschutzkonzept beraten.

Wenn es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Unfall kommt, leisten wir rasch Hilfe, und unsere Gefahrgutbeauftragten werten anschließend alle Informationen aus. Mit ihren Berichten entwickeln wir Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden. Beispielsweise haben wir ein neues Ladungssicherungssystem ausgewählt, das wir schrittweise in Europa einführen.

Die Zahl der Transportunfälle haben wir von 0,56 im Jahr 2003 auf 0,24 pro 10.000 Transporte 2009 (2008: 0,36) reduziert. Diese Werte basieren auf den von unseren Logistikpartnern gemeldeten Unfällen. Produktaustritte bei Transporten werden separat erfasst und ausgewertet.

Auch unsere Spediteure überprüfen wir regelmäßig auf Sicherheit und Qualität. Dafür nutzen wir anerkannte Instrumente wie das Safety Quality Assessment System (SQAS). Das Überprüfungssystem wurde unter der Leitung des europäischen Chemieverbands CEFIC entwickelt. Es gibt unter anderem Aufschluss über den Ausbildungsstand der Speditionsmitarbeiter und die Reaktionsfähigkeit der Firmen bei Unfällen. BASF ist außerdem Mitglied des Chemical Distribution Institute (CDI) für Sicherheits- und Qualitätsbetrachtung von Seetransporten mit Tankschiffen. Unabhängige Spezialisten beurteilen weltweit den Zustand und den Betrieb von Schiffen. Die Sicherheitsberichte des CDI beziehen wir in unsere Entscheidung ein, welche Tankschiffe wir für den Transport einsetzen.

Transportunfälle pro 10.000 Transporte
(Reduktion zu Basisjahr 2003: –57 %)

Transportunfälle pro 10.000 Transporte (Balkendiagramm)

1 Basisjahr

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