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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Emissionen in das Wasser

Ziel 2020

Weniger Emissionen in das Wasser
Wir wollen die Emissionen von organischen Stoffen und Stickstoff in das Wasser um jeweils 80 % senken, die von Schwermetallen um 60 %. Basis ist hierbei das Jahr 2002.

Ein Zehntel des von BASF genutzten Wassers kommt mit Produkten in Kontakt und wird beispielsweise zum Waschen, als Lösemittel oder als Reaktionsmedium eingesetzt. Die entstehenden Abwässer werden je nach Notwendigkeit behandelt und in Kläranlagen biologisch gereinigt.

Insgesamt fielen 2009 an BASF-Produktionsstandorten rund 185 Millionen Kubikmeter Abwasser an. Die Emissionen organischer Stoffe ins Wasser konnten wir gegenüber 2002 um 80 % senken. Es wurden rund 18.600 Tonnen organischer Stoffe, die als chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) gemessen werden, emittiert (2008: 20.600 Tonnen). Die Stickstoffemissionen (N-Gesamt) in das Wasser lagen bei 3.600 Tonnen (2008: 4.400 Tonnen) und konnten damit seit 2002 um 84 % gesenkt werden. Phosphoremissionen lagen bei 355 Tonnen (2008: 376 Tonnen). Unsere Abwässer enthielten 24 Tonnen Schwermetalle (2008: 27 Tonnen). Gegenüber 2002 sind die Schwermetallemissionen um 61 % zurückgegangen.

Unsere Ziele für Emissionen ins Wasser haben wir damit 2009 zum Teil deutlich übererfüllt. Es handelt sich dabei um absolute Ziele, die auch mit den Produktionsmengen korrelieren. Daher sind die Verbesserungen auch auf den Rückgang von Produktionsmengen zurückzuführen. An unseren Zielen halten wir trotz der Ciba-Integration und auch bei steigenden Produktionsmengen fest.

Unsere Wasserschutzkonzepte sollen sicherstellen, dass keine unvorhergesehenen Emissionen in natürliche Wasserreservoirs gelangen können. Trotz bestehender Schutzsysteme gelangten im Juni 2009 über das Kühlwassernetz der BASF in Ludwigshafen 7,2 Tonnen HPN (Hydroxypivalinsäureneopentylglykolester) in den Rhein. Die unbeabsichtigte Freisetzung des biologisch leicht abbaubaren Zwischenprodukts hatte technische Ursachen, die umgehend behoben worden sind. Im Jahr 2009 haben wir ein weltweites Projekt gestartet, bis 2015 an unseren großen Produktionsstandorten die Wasserschutzkonzepte zu überprüfen.

Emissionen in das Wasser1

1 Reduktion zu Basisjahr 2002

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